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Hier einige Worte zu unserer Zuchtphilosophie
Wir beschäftigen uns nun seit Anfang 2006 mit diesen wundervollen Tieren
und haben schon so Einiges gelernt und erlebt ...
...natürlich lernt man nie aus und es ist immer wieder interessant
sich mit diesen Tieren zu befassen.
Wir betreiben die Zucht in erster Linie aus Freude.
Wir möchten daher nicht nur stur nachziehen sondern uns an jedem
einzelnen Wurf erfreuen. Auch möchten wir für unsere Interessenten
kompetente Ansprechpartner und natürlich
"Züchter und Ansprechpartner der Wahl" sein.
Auch erfreut es uns immer wieder uns besondere Mühe nicht nur
mit den Abgabetieren sondern auch mit dem "Drum Herum" zu machen.
So kann man dem Ein oder Anderen auch so mal eine kleine Extrafreude
bereiten!
Wir gönnen jedem seine "Wunschfarbe" und versuchen natürlich
auch daher einem Jedem, sei es ein "Liebhaber" oder "Züchter" bei uns
die Möglichkeit zu geben sein Wunschtier zu erwerben, wenn vorhanden.
Neben der Haltung und Zucht unserer Igel liegen uns natürlich
alle exotischen Igel am Herzen! Deshalb möchten wir möglichst viel aufklären
und unser bisher gesammeltes Wissen und Erfahrungen weitergeben.
Wir stehen also gerne mit Rat und Tat zur Seite und denken,
dies kann jeder der einmal Kontakt zu uns hatte auch bestätigen.
Wir "ziehen unser Ding" durch und versuchen so eine gewisse Ruhe und
einen Zusammenhalt in der "Igelszene" zu erreichen und nicht zuletzt
mit diesem Hobby auch weiterhin glücklich zu bleiben.
Leider ist es nicht immer einfach es "allen Recht" zu machen aber
das müssen wir auch nicht, denken wir zumindest.
Am Wichtigsten sind uns noch immer unsere Tiere und eine damit verbundene
artgerechte Haltung und Zucht die vor allem Respekt voraus setzt.
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Ein Wort zu Stammbäumen, Ahnentafeln,
Abstammungsnachweisen oder Pedigrees:
Wir finden es sehr wichtig, den Stammbaum eines Igels zu kennen,
denn nur so kann man beispielsweise Inzucht wirklich ausschließen
und hat Kenntnis über die Ahnen seines Tieres.
Es ist in unseren Augen auch kein Problem dabei die Ahnen seiner Igel
preiszugeben, denn dies dient letztendlich jedem weiteren durch
diese Tiere entstehendem Nachzuchttier und deren Haltern und
Züchtern und so letztendlich auch dem Ziel gesunde
und artgerechte Nachzuchten zu erhalten!
Die amerikanischen Züchter, selbst unorgansiert,
halten alle Daten fest und geben seit -zig Igelgenerationen
Stammbäume mit. Warum wohl?
Es liegt mit Sicherheit nicht daran, dass der Igel einen Namen hat
oder bekommen soll. Man braucht wohl auch nicht zu erwähnen,
dass dort die Igelzucht auch schon viel weiter ist.
Und wie ist es oftmals in Deutschland?
Da werden oft Igelchen auf Websites vorgestellt, alles drum herum
aber hinter vorgehaltener Hand.
Einen so genannten "Abstammungsnachweis" bekommt man vielleicht
auf Nachfrage, so genannt, weil dort die Eltern aufgeführt sind.
Wo bleiben die weiteren Generationen, selbst wenn bekannt?
Dann gibt es noch Züchter, die gekaufte Igel mit ihrem Zuchtnamen
schmücken.
Der Grund hierfür ist ein Rätsel.
Manchmal wirkt es, sicher größtenteils unbeabsichtigt,
wie Respektlosigkeit gegenüber dem Züchter des Igels,
indem er dessen Zuchtnamen löscht.
Vorteil: es sieht aus, wie ein selbst gezüchteter Igel.
Nachteil: die Identität des Igels wird geändert.
Daher erhalten alle unsere Igel den „Vornamen" ihres Züchters,
dann einen eigenen Namen und anschließend kommt unser
Adoptionsname „of K+S BerlinHedgies" hinzu.
Letztendlich wird man es in Deutschland kaum schaffen den Zuchtpool
vernünftig zu erweitern, ohne die Zusammenarbeit und der Einsicht der Züchter.
Zwar gibt es Zuchtgemeinschaften, aber jede Gruppe verfolgt meis
tnur ihr eigenes Ziel. Dagegen ist auch nichts einzuwenden,
nur Zuchtbücher in neutraler Hand sind wünschenswert.
In dieser Hinsicht wünsche ich mir manchmal,
die Züchter würden sich organisieren, wie auch in anderen Zuchten
(z.B. Hunde, Katzen).
So gibt es beispielsweise mindestens 20 Katzenzuchtvereine
in Deutschland und es funktioniert.
Sowohl der Austausch von Daten, bis hin zu Ausstellungen.
Die Züchter untereinander haben relativ wenig bis keinen Kontakt
untereinander, außer man wohnt in Nachbarschaft oder besucht Ausstellungen.
Aber es geht ja nicht in erster Linie bei dieser Sache um Freundschaften
der Züchter, sondern, dass die Nachzuchten bei den
Vereinen registriert werden, zur Vermeidung von Inzuchten.
Das ist auch die „einheitliche Linie" die
wir vereinsintern verfolgen wollen.
Zum Thema Inzucht/Linienzucht:
Ich bin kein Gegner von Rückkreuzungen, was ja auch Inzucht ist,
in der Zucht jedoch anders behandelt wird.
Gut überlegt, mit festem Zuchtziel und Wissen,
wann damit Schluss ist, ist es eine Bereicherung für die Zucht.
Tiere aus solchen Verpaarungen sollte man allerdings
mit Angabe des Inzuchtkoeffizienten abgeben.
Hier ist ein Stammbaum also noch wichtiger.
Wir raten Igelkäufern bei Züchtern zu kaufen,
die eben auch die Vorfahren ohne Umschweife preisgeben,
spätestens bei Übergabe des Igels.
Dies sollte auch bei Liebhaberigelchen geschehen,
denn oftmals kommt nämlich recht bald der Wunsch auf nach
Nachwuchs. Um dann wirklich die passenden Igelchen
für seine Zucht zu finden, da hilft ein Stammbaum schon ziemlich.
Damit steht eigentlich einem gesunden,
inzuchtfreien Wurf nichts mehr im Weg,
auch wenn man sich vornimmt „nur" Einen zu haben...
...denn man weiß ja nie wie alles so kommt;)
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Text in **** übernommen und leicht abgeändert mit freundlicher Genehmigung von
Sabine " www.sultana-hedgies.de "